Bei EMMA arbeiten wir gemäß den europäischen Sicherheitsnormen, die auf der Norm EN ISO 20345:2022 basieren.
Jede Sicherheitsnorm steht für eine Kombination von Eigenschaften, wie beispielsweise eine Schutzkappe,
Rutschfestigkeit, Energieaufnahme im Fersenbereich und Schutz vor scharfen Gegenständen.
Auf dieser Seite erfährst du zu jeder Sicherheitsnorm:
- Was die Norm bedeutet
- Welchen Schutz Sie erwarten können
- Für welche Arbeitsumgebungen der Schuh geeignet ist
S1P-Sicherheitsschuhe
Schutz für trockene Arbeitsumgebungen
S1P-Sicherheitsschuhe sind für Arbeitsumgebungen vorgesehen, in denen Schutz vor scharfen Gegenständen auf dem Boden erforderlich ist, in denen jedoch nur wenig Feuchtigkeit auftritt. Diese Schuhe kombinieren einen Grundschutz mit einem Durchstichschutz in der Sohle. Dadurch eignen sie sich beispielsweise für Lager, Logistik und die Leichtindustrie.
S1PS-Sicherheitsschuhe
Flexibler Schutz mit metallfreier Sohle
S1PS-Sicherheitsschuhe bieten denselben Schutz wie S1P, verfügen jedoch über einen metallfreien Durchstichschutz in der Sohle. Diese flexible Zwischensohle sorgt für mehr Bewegungsfreiheit und Komfort beim Gehen. S1PS-Schuhe werden häufig in Arbeitsumgebungen gewählt, in denen viel gelaufen oder gebückt wird.
S2-Sicherheitsschuhe
Schutz in feuchten Arbeitsumgebungen
S2-Sicherheitsschuhe eignen sich für Arbeitsumgebungen, in denen regelmäßig Feuchtigkeit auftritt, aber keine Gefahr durch scharfe Gegenstände auf dem Boden besteht. Diese Schuhe verfügen über ein wasserabweisendes Obermaterial, das dazu beiträgt, die Füße während der Arbeit trockener zu halten. Daher werden sie häufig in Branchen wie dem Gesundheitswesen, der Lebensmittelindustrie und im Facility-Management eingesetzt.
S3-Sicherheitsschuhe
Robuster Schutz für nasse und raue Arbeitsbedingungen
S3-Sicherheitsschuhe wurden für Arbeitsumgebungen entwickelt, in denen Feuchtigkeit und scharfe Materialien aufeinandertreffen. Dazu gehören beispielsweise Baustellen, Arbeiten im Freien oder Industriebetriebe. Diese Sicherheitsschuhe vereinen eine Schutzkappe, ein wasserabweisendes Obermaterial und einen Durchtrittschutz in der Sohle. Dadurch bieten sie Schutz vor herabfallenden Gegenständen, scharfen Gegenständen auf dem Boden und nassen Bedingungen.
S3S-Sicherheitsschuhe
Starker Schutz mit flexibler Zwischensohle
S3S-Sicherheitsschuhe bieten denselben Schutz wie S3, verfügen jedoch über einen metallfreien Durchstichschutz. Diese flexible Zwischensohle sorgt für mehr Bewegungsfreiheit beim Gehen, während der Schuh weiterhin Schutz vor Feuchtigkeit und scharfen Gegenständen bietet.
O2-Arbeitsschuhe
Komfort und Schutz in feuchten Arbeitsumgebungen
O2-Arbeitsschuhe sind für Arbeitsumgebungen gedacht, in denen keine Schutzkappe vorgeschrieben ist, in denen jedoch Komfort und Schutz vor Feuchtigkeit wichtig sind. Sie verfügen über ein wasserabweisendes Obermaterial und werden häufig in Branchen wie Logistik, Gesundheitswesen und Facility-Management eingesetzt.
O3-Arbeitsschuhe
Zusätzlicher Schutz ohne Sicherheitszehenkappe
O3-Arbeitsschuhe kombinieren ein wasserabweisendes Obermaterial mit einem Durchstichschutz in der Sohle.
Dadurch bieten sie zusätzlichen Schutz vor scharfen Gegenständen auf dem Boden, obwohl sie keine Sicherheitszehenkappe haben. Sie werden beispielsweise bei Wartungsarbeiten, im Außendienst oder bei logistischen Tätigkeiten eingesetzt.
Häufig gestellte Fragen
S1, S2 und S3 sind Sicherheitsnormen, die angeben, welchen Schutz ein Sicherheitsschuh bietet. S1-Sicherheitsschuhe sind für trockene Arbeitsumgebungen geeignet und verfügen über eine Schutzkappe. S2-Sicherheitsschuhe haben darüber hinaus ein wasserabweisendes Obermaterial für feuchte Umgebungen. S3-Sicherheitsschuhe bieten zusätzlichen Schutz durch eine schützende Zwischensohle gegen scharfe Gegenstände auf dem Boden. Welche Norm geeignet ist, hängt von der Arbeitsumgebung und den Risiken bei der Arbeit ab.
S3- und S3S-Sicherheitsschuhe bieten beide Schutz vor Feuchtigkeit, Stößen und scharfen Gegenständen. Der Unterschied liegt in der durchstichhemmenden Zwischensohle. Bei S3 wird häufig eine Stahlzwischensohle verwendet, während S3S über eine nichtmetallische, durchstoßfeste Zwischensohle verfügt. Dadurch sind S3S-Sicherheitsschuhe oft leichter und flexibler als vergleichbare S3-Modelle. S3 wird häufig im Bauwesen, in der Industrie und bei Arbeiten im Freien eingesetzt. S3S wird häufig in Arbeitsumgebungen gewählt, in denen Schutz und Bewegungsfreiheit wichtig sind.
O1, O2 und O3 sind Normen für Arbeitsschuhe ohne Zehenschutzkappe. O1-Arbeitsschuhe eignen sich für trockene Arbeitsumgebungen und bieten Komfort sowie grundlegenden Schutz. O2-Arbeitsschuhe verfügen darüber hinaus über ein wasserabweisendes Obermaterial für feuchte Umgebungen. O3-Arbeitsschuhe bieten zusätzlichen Schutz durch eine Sohlenkonstruktion gegen scharfe Gegenstände auf dem Boden. Diese Normen kommen in Arbeitsumgebungen zum Einsatz, in denen keine Gefahr durch herabfallende Gegenstände besteht.
S1P- und S1PS-Sicherheitsschuhe eignen sich für trockene Arbeitsumgebungen, in denen Schutz vor scharfen Gegenständen erforderlich ist. Beide Normen sehen eine Schutzkappe und eine schützende Zwischensohle vor. S1PS-Sicherheitsschuhe sind oft leichter und flexibler, wodurch sie angenehm zu tragen sind, wenn man bei der Arbeit viel läuft, sich bückt oder bewegt.
Welche Sicherheitsnorm Sie benötigen, hängt von der Arbeitsumgebung und den Risiken bei der Arbeit ab. Wenn Sie in einer trockenen Umgebung ohne Gefahr durch herabfallende Gegenstände arbeiten, kann O1 ausreichend sein. Ist ein Zehenschutz erforderlich, wählen Sie eine S-Norm wie S1, S2, S3 oder S3S. Bei feuchten Bedingungen eignet sich S2 oder O2. Wenn Sie zudem mit scharfen Gegenständen auf dem Boden arbeiten, bieten S3, S3S oder O3 zusätzlichen Schutz unter den Füßen (Durchtrittschutz).
Sicherheitsschuhe und Arbeitsschuhe sind in verschiedenen Schutzklassen erhältlich. Die gängigsten Sicherheitsnormen sind S1, S1P, S1PS, S2, S3 und S3S für Sicherheitsschuhe mit Schutzkappe. Für Arbeitsschuhe ohne Zehenschutzkappe werden unter anderem die Normen O1, O2 und O3 verwendet. Welche Norm geeignet ist, hängt von den Tätigkeiten und den Risiken am Arbeitsplatz ab.